Der gebürtige Tiroler Schriftsteller Norbert Gstrein hat in Lienz seinen neuen Roman „Im ersten Licht“ vorgestellt.
Am vergangenen Mittwoch war der Schriftsteller Norbert Gstrein in Lienz und hat auf Einladung der Tyrolia seinen neuen Roman „Im ersten Licht“ mit einer Lesung in der Raiffeisenbank Lienz vorgestellt.
Am Tag danach wurde bekannt, dass der renommierte und hochdotierte Siegfried-Lenz-Preis heuer an Norbert Gstrein vergeben wird. Die Verleihung findet im Herbst statt. Die deutsche Siegfried-Lenz-Stiftung würdigt Gstrein als großen Europäischen Erzähler. Sein rund zwanzig Romane und Essays umfassendes Werk kreist um moralische Fragen und Werte, es geht meist um Identität, Schuld und die Suche nach Wahrheit. Diese Spur zieht sich auch durch Gstreins neuesten Roman „Im ersten Licht“ (Hanser Verlag). Gstrein erzählt die Lebensgeschichte von Adrian Reiter, der 1901 in der Nähe von Salzburg geboren wurde, und das 20. Jahrhundert mit den beiden großen Kriegen durchlebt. Selbst vom Vater durch einen Axthieb untauglich für den Kriegsdienst gemacht, ist sein ganzes Leben eng mit Menschen verbunden, die an der Front waren. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Krieg aus Menschen macht. Darüber spricht Karin Stangl im Radio Osttirol Magazin „Von Büchern und Menschen“ mit Norbert Gstrein.
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