Um Kirchenschätze und Pilgerwege dreht sich ein Interregprojekt, an dem sich das Bildungshaus Osttirol beteiligt hat. Besondere Aufmerksamkeit bekommt der Magdalenenaltar in St. Korbinian.
Die kleine Filialkirche St. Korbinian in Thal ist ein kulturhistorisches Kleinod mit zahlreichen Kunstschätzen. Neben dem gotischen Korbinianaltar, der vor über 15 Jahren wieder zusammengefügt und restauriert nach Assling zurückkehren konnte bekommt nun auch der Magdalenen-Altar besondere Aufmerksamkeit. Dieser ebenfalls rund 500 Jahre alte Altar steht im Fokus eines Interregprojektes an dem sich die Diözese Innsbruck mit dem Bildungshaus Osttirol beteiligt hat.
Im Zentrum steht dabei auch die erste Etappe des Pilgerweges Hoch&Heilig von Lavant bis Thal. Dazu hat das Bildungshaus im Rahmen des EU-geförderten Interreg-Projektes einen eigenen Folder aufgelegt und einen kurzen Animationsfilm erstellen lassen, in dem Maria Magdalena anhand der mittelalterlichen Altarbilder ihre Geschichte „selbst erzählt“.