Zum Weltfrauentag am 8. März veröffentlicht das Tiroler Fotoarchiv eine digitale Fotoausstellung. Im Mittelpunkt stehen Pionierinnen am Berg und Berge, die nach Frauen benannt sind.
Eine virtuelle Ausstellung des Tiroler Archivs für photographische Dokumentation und Kunst TAP macht Frauen in der Geschichte des Alpinismus sichtbar. Im Mittelpunkt stehen Alpinistinnen, die trotz gesellschaftlicher Hürden bedeutende Erstbesteigungen und Touren im Gebirge unternommen hatten. In den Anfangsjahren des Alpinismus waren Frauen aus Alpenvereinen und Climbing Clubs ausgeschlossen und veröffentlichten ihre Leistungen oft unter falschem (männlichem) Namen.
Frauen der Berge – Berge der Frauen
Die Ausstellung stellt fünf bedeutende Bergsteigerinnen mit insgesamt 65 historischen Bilddokumenten vor. Auch wenn öffentlich die alpinen Leistungen meist im Hintergrund standen, waren es dennoch Frauen, die zahlreiche Erstbesteigungen, darunter auch viele Wintererstbegehungen, unternommen und neue Routen im Gebirge erschlossen hatten. Einige von ihnen setzten sich zudem für Frauenrechte ein. Zu diesen Pionierinnen zählen etwa Annie Smith Peck, Elizabeth Main, Fanny Bullock Workman und Arlene Blum, die 1978 eine reine Frauenexpedition in den Himalaya organisiert hatte.
Hier geht’s zur digitalen Ausstellung „Frauen der Berge – Berge der Frauen“
Die gesamte Schau ist in gedruckter physischer Form vom 8. März bis 19. April 2026 im LUMEN. Museum für Bergfotografie am Brunecker Kronplatz zu sehen – nähere Informationen hier: https://www.lumenmuseum.it/de-de/temporary-exhibitions/frauen-der-berge-tempex