Die geplante Amerikareise einer Lienzer Delegation hat im Gemeinderat für Kritik, offene Fragen und eine kontroverse Diskussion gesorgt.
Bei der Lienzer Gemeinderatssitzung am Montag hat die geplante Amerikareise einer Delegation im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Jackson für Diskussionen gesorgt.
Kritisiert wurde von Gemeinderatsmitgliedern von Team Lienz und der MFG vor allem die Informationslage zu Teilnehmern, Programm und Zweck der Reise. Auch die Einbindung der Öffentlichkeit und die Kommunikation innerhalb des Gemeinderats wurden hinterfragt. Laut Bürgermeisterin Elisabeth Blanik werden die Flüge von den Reisenden selbst bezahlt, im Stadtbudget 2026 sind für die Pflege der Städtepartnerschaften insgesamt 60.000 Euro vorgesehen. Im vergangenen Jahr sowie bereits heuer hatte eine Delegation die Lienzer Partnerstadt Görz besucht.
Geplant sind jetzt Aufenthalte in Washington und Jackson Hole, in der österreichischen Botschaft in Washington soll zudem eine Fotoausstellung über das frühere Lienzer Skiidol Pepi Stiegler eröffnet werden. Im Rahmen der Gemeinderatsdiskussion kam es außerdem zu einem Streitgespräch. Als Konsequenz daraus kündigte die Bürgermeisterin eine grundsätzliche Entscheidung über die Zukunft der Städtepartnerschaft mit Jackson an.
Für unsere Lienzer Delegation wäre neben Washington und Jackson Hole auch noch eine Bildungsreise ins originale Disneyland in Kalifornien unbedingt zu empfehlen. Das Disneyland in Paris wäre kostengünstiger, weil näher an Osttirol gelegen und Fast-Food-Klassiker wie Hamburger und Double Cheeseburger sind dort wesentlich billiger.
Für so manchen an Straßenbau interessierten Volksvertreter wäre die Region Kolyma ganz besonders im Winter als Daueraufenthaltsort geeignet.
Auf Wiedersehen!
Huiii - da steht uns was bevor !?!