Ein 55-jähriger Mann aus Osttirol lenkte sein Motorrad am 18.04.2022 um 13:50 Uhr auf der Großglockner Straße B 107 von Winklern kommend in Richtung Lienz. Auf dem Sozius hinter ihm saß seine 51-jährige Gattin. Beide verwendeten einen Sturzhelm und geeignete Motorradbekleidung.
Im Freilandgebiet von Penzelberg, Gemeinde Winklern, Bezirk Spittal Drau geriet der Mann über die Gegenfahrtbahn, kollidierte links mit der Leitschiene und kam zu Sturz. Die Frau wurde über die Leitschiene in den Straßengraben geschleudert, der 55-jährige blieb samt Motorrad auf der Bundesstraße liegen.
Die 51-jährige wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber C7 ins UKH Klagenfurt geflogen Ihr Gatte mit Verletzungen unbestimmten Grades von der Rettung ins KH Lienz gebracht. Die Großglockner Straße B 107 war für ca. 50 Minuten für den gesamten Verkehr gesperrt. Im Einsatz standen neben Rettung, Notarzt und Polizei auch 18 Mann der FF Winklern.
Am 14.04.2022 gegen 23:23 Uhr bemerkte ein Lokführer der ÖBB auf der Bahnstrecke zwischen Spittal/Drau und Mallnitz auf Höhe der Gemeinde Mühldorf bergseitig der Bahngleise einen Böschungsbrand und alarmierte die Feuerwehr.
Die FF Mühldorf und Kolbnitz konnten den Brand bis gegen Mitternacht löschen und somit ein Übergreifendes Brandes auf den angrenzenden Wald verhindern.
Die Nachlöscharbeiten erfolgten durch den Löschzug der ÖBB.
Der Zugverkehr der Tauernstrecke wurde in diesem Bereich für ca. 30 Minuten in beide Richtungen eingestellt.
In den Nachtstunden des 07. auf den 08. April 2022 brach ein bisher unbekannter Täter in ein Geschäft in Kötschach, Gemeinde Kötschach-Mauthen, Bezirk Hermagor, ein, indem er die Eingangstür aufzwängte. Der Täter stahl das Wechselgeld aus der Registrierkassa, sowie Trinkgeld, in Gesamthöhe von mehreren hundert Euro.
In zeitlich und örtlich unmittelbarem Zusammenhang versuchte ein bisher unbekannter Täter in ein Gastlokal in Kötschach einzubrechen. Er scheiterte jedoch bei dem Versuch die Eingangstüre aufzuzwängen.
Am 06.04.2022 gegen 12:15 Uhr starteten ein 59-jähriger Klagenfurter und ein 44-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach Land mit ihren Segelflugzeugen vom Flugplatz Nötsch, Bezirk Villach Land, in Richtung Pustertal, Osttirol. Gegen 16:20 Uhr haben sich die beiden Piloten im Bereich Greifenburg, Bezirk Spittal/Drau, getrennt. Der 44-jährige flog zum Flugplatz Nötsch zurück und der 59-jährige wollte noch Richtung Reißeckgruppe weiter segeln. Seit diesem Zeitpunkt gab es keinen Kontakt zum Klagenfurter mehr.
Da Dieser gegen 20:00 Uhr noch immer nicht zum Flugplatz zurückgekehrt ist, wurde ein Notruf abgesetzt und eine Suchaktion in die Wege geleitet. Eine Handypeilung ergab eine Ortung im Bereich des Flugplatzes in Nötsch im Umkreis von 1400m. Eine Nachschau an der besagten Örtlichkeit durch mehrere Polizeistreifen verlief negativ.
Durch die Austro Control konnte am Warnsystem FLARM wahrgenommen werden, dass der Kontakt zu dem besagten Segelflugzeug, im Bereich Reißeck, Bezirk Spittal/Drau, abgebrochen ist. Eine Unterbrechung des Signales sei im hochalpinen Gebiet laut Austro Control nicht ungewöhnlich. Da ihnen jedoch mitgeteilt wurde, dass das Segelflugzeug bis dato noch nicht zum Flugplatz in Nötsch zurückgekehrt sei, verständigten sie den Polizeihubschrauber "FLIR". Dieser setzte sich zum Ort ab, an dem der Kontakt abgebrochen war. Durch die Besatzung des Polizeihubschraubers konnte im Bereich Schoberspitze bzw. Schoberboden eine Notruffrequenz des Crashsensors von 121,5 Megahertz wahrgenommen werden. Trotz Wärmebildgerät und Nachtsichtbrille konnte das Segelflugzeug bzw. der Pilot nicht lokalisiert werden.
Die Bergrettung Kolbnitz wurde für eine Suchaktion avisiert. Die Suchaktion wurde aufgrund der Windbedingungen und der nicht vorhandenen Wärmesignaturen um 22:27 Uhr durch den Polizeihubschrauber abgebrochen. Zwei Mann der Bergrettung Kolbnitz begaben sich um 23:53 Uhr in das besagte Gebiet, um nach dem vermeintlich abgestürzten Segelflugzeug zu suchen. Aufgrund des unwegsamen bzw. steilen Geländes wird die Suchaktion am 07.04.2022 um 06:00 Uhr bei Tageslicht fortgesetzt.
Nachtrag:
Der Pilot und das Flugzeug wurden in den frühen Morgenstunden von der Besatzung des Polizeihubschraubers lokalisiert. Der 59- jährige Pilot konnte nur mehr tot geborgen werden. Die Unfallstelle befindet sich auf 2400 Meter Seehöhe in unwegsamen Gelände. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar und die Unfallstelle wird in den nächsten Stunden von einem Sachverständigen und dem Landeskriminalamt untersucht werden