Neben den Verdachtsfall-Teststraßen gibt es in Kärnten 12 Teststraßen mit 25 Testlinien für die Antigentests. Mittels Leitfaden errichteten bereits 30 Gemeinden eigene Testlinien. Die Testbusse ergänzen nun das Corona-Testangebot in Kärnten. Mit den Testbussen werden 15 Gemeinden abgedeckt. „Niemand muss nun mehr als 10 Kilometer Fahrtstrecke für einen Test in Kauf nehmen“, meinte Gesundheitsreferentin Beate Prettner, die mit LH Peter Kaiser und LR Sebastian Schuschnig das zusätzliche Angebot präsentierte.
Die Testbusse wurden mit zwei regionalen Busunternehmern des Verkehrsverbundes Kärntner Linien für diesen Zweck umgebaut, damit auch die Sicherheit für alle gegeben ist. Klaus Pabautz vom Roten Kreuz Kärnten erläuterte, dass jeder Testbus rund 300 Tests täglich durchführen könne, dass die Busse Vormittag und Nachmittag an den jeweiligen Orten alternierend Halt machen werden und die Busse in Oberkärnten, Unterkärnten und Mittelkärnten die Orte nach einem klaren Fahrplan abfahren. „Die Anmeldungen funktionieren wie bisher schon über Österreich testet. Bitte nutzen Sie alle die Tests, um die Zeit bis zur Durchimpfung sicher zu überbrücken. Halten Sie alle zu Ostern die Schutzmaßnahmen ein“, so auch Pabautz. Die Busse würden auch als „Schnelleingreiftruppe bei Hotspots“ eingesetzt werden.
Weiters hat die Gesundheitslandesrätin auf eine neue Vereinbarung mit den niedergelassenen Ärzten hingewiesen. Rund 100 der Kärntner Hausärzte werden Antigentests für symptomlose Menschen anbieten - außerhalb der Ordinationszeiten und in eigenen Räumen. Das ist ein weiterer massiver Ausbauschritt der Testmöglichkeiten: Ich bitte die Bevölkerung, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Lassen Sie sich testen! Wir haben derzeit eine stabile Infektionslage in Kärnten. Das muss so bleiben“, erklärt Prettner.