Skip to main content
28. April 2026

Meter für Meter durch die Brand-Wüste

Tag 6 des Waldbrandes im Lesachtal. Feuerwehren und Katastrophenhilfszüge aus mehreren Bezirken Kärntens waren bei den Löscharbeiten über das Wochenende gefordert. Derzeit werden Glutnester bekämpft – eine schwere und anstrengende Arbeit für die rund 280 Feuerwehrleute, die auch heute, Dienstag noch im Einsatz stehen.

Mühsame Arbeit: Die Glutnester müssen von Hand nachgelöscht werden. FF Tröpolach

Meter für Meter werden am Boden Glutnester ausgegraben und abgelöscht. „Dies ist eine kräfteraubende, staubige und gefährliche Arbeit in der Hitze“, weiß HBI Walter Egger vom BfKdo Spittal. Nachdem am Wochenende, bzw. Montag die KAT-Züge aus Spittal, St. Veit und Feldkirchen beim Ausräumen der Glutnester im Einsatz waren, ist heute der KAT-Zug aus Klagenfurt vor Ort mit dieser schweißtreibenden Tätigkeit befasst.

„Lage nicht verschlechtert“

Am Montag hatten die Feuerwehren mit einzelnen wiederentfachten Brandherden zu kämpfen. Diese wurden mit der Unterstützung von drei Bundesheer-Hubschraubern und zwei Polizei-Hubschraubern unter Kontrolle gebracht. Standen am Montag 265 Feuerwehrleute im Löscheinsatz, die Bergrettung unterstützte die Feuerwehrleute im steilen Gelände. Die Lage hat sich von Montag auf Dienstag nicht verschlechtert, informiert BI Florian Jost vom BfKdo Hermagor. Nach wie vor liegt der Einsatzschwerpunkt auf der Glutnesterbekämpfung auf der betroffenen Brandfläche von 110 Hektar. Dafür stehen am Dienstag 22 Feuerwehren und die F-KAT-Bereitschaft 3 aus Klagenfurt mit insgesamt rund 280 Feuerwehrleuten (davon 100 von der F-KAT-Bereitschaft) im Löscheinsatz. Aus der Luft unterstützt werden die Feuerwehren von drei Polizei- und drei Bundesheerhubschraubern. Für Sicherungsarbeiten im steilen Gelände steht die Bergrettung zur Verfügung. Das Rote Kreuz steht vor Ort für Notfälle in Bereitschaft.

 

Kommentar verfassen

Sie können nun auf das Kommentar von "Some User" antworten.