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14. April 2022

„Essen auf Rädern“ wird ausgebaut

Aufgrund der großen Nachfrage wurde der Dienst erweitert und ein weiteres Lieferfahrzeug für Hermagor und St. Stefan angeschafft.
 „Essen auf Rädern“ wird ausgebaut
V. l.: Sozialreferentin in Hermagor GR Martina Wiedenig, Bgm. Ronny Rull (St. Stefan), Elisabeth Wiedenig, Josef und Maria Rauscher vom Essenszustelldienst, RK-Bezirksstellenleiter LA Luca Burgstaller und Bgm. LA Leopold Astner. Foto: RK Hermagor

Essen auf Rädern gibt es im Gailtal in den Gemeinden St. Stefan, Hermagor und Kötschach-Mauthen. Ehrenamtliche Rotkreuz-Mitarbeiter liefern dabei auf fixen Routen die in der Gailtal-Klinik in Hermagor gekochten Speisen an Personen mit geringerer oder eingeschränkter Mobilität aus. Während in der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen jeden Tag ein Auto – eine Tour – unterwegs ist, waren für die Gemeinden Hermagor und St. Stefan bis jetzt zwei tägliche Touren vorgesehen. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage und weiten Wege wurde kürzlich über den RK-Landesverband und die Bezirksstelle Hermagor ein drittes Lieferfahrzeug für die beiden Gemeinden angeschafft. „Es freut mich sehr, dass wir nun eine dritte Tour installieren konnten. Dadurch werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der letzten Zeit an ihre Belastungsgrenze gelangten, entlastet“, betont Bezirksstellenleiter in Hermagor, Luca Burgstaller. „Durch das zusätzliche Auto haben wir auch wieder mehr Zeit, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und diese wichtigen Kontakte zu pflegen“, freut sich auch die für den Essenszustelldienst in Hermagor und St. Stefan zuständige Maria Rauscher.

Bedarf steigt

Kürzlich wurde das neue Fahrzeug im Beisein von Vertretern der Gemeinden offiziell in Dienst gestellt. Alleine in Hermagor und St. Stefan werden täglich rund hundert Essen ausgeliefert. „Ich glaube, die Essenszustellung wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, da wir in unseren Tälern eine überalternde Bevölkerung haben, die sich nicht in allen Fällen selbst nicht versorgen kann. Über diese Dienste ist aber die Zustellung von Mahlzeiten gesichert und die Leute können so länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben“, so Bgm. Leopold Astner.

 

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