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19. November 2020

Baubeginn für die „Pusher-Plaza“

Mehrere Gemeinden beteiligen sich am Skatepark, der am Gelände des ehemaligen Hallen- und Freibades in Spittal im Entstehen ist. Vor kurzem wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Die Eröffnung ist für kommendes Frühjahr geplant.
Baubeginn für die „Pusher-Plaza“
Aufgrund der der gegebenen Situation sowie der Vorbildwirkung des Vereins für junge Menschen verzichteten die „Pusher“ auf die Spatenstichfeier, die gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden der Nockregion und des Landes Kärnten geplant war. Foto: Armin Egger

Seit einer Woche wird auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades in Spittal am neuen Skatepark, der „Pusher Plaza“, gearbeitet. Der Obmann des Vereins „Boardsport-Union-Pusher“, Armin Egger ist voller Vorfreude: „Die Tiefbauarbeiten werden noch heuer fertiggestellt, über den Winter darf die Anlage dann ruhen. Sobald es die Temperaturen im nächsten Jahr zulassen, geht es mit den Betonarbeiten weiter.“ Bei einem planmäßigen Baufortschritt freue sich der Verein auf eine feierliche Eröffnung im Frühjahr, wenn die wärmeren Temperaturen und sinkenden Infektionszahlen hoffentlich wieder größere Veranstaltungen im Freien zulassen, so Egger.

Gemeinschaftspro­jekt

Der Skatepark entsteht an einer idealen Stelle, führt Egger aus. Das Areal des alten Hallenbades liegt in Bahnhofsnähe, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist gut. Das für den Skatepark benötigte Grundstück stellte die Stadtgemeinde dem Verein zur Verfügung und übernahm auch die Baureifmachung des Geländes. Die finanziellen Mittel für den Neubau des Skateparks bringen die Gemeinden Spittal, Seeboden, Radenthein, Ferndorf, Gmünd, Lendorf und Baldramsdorf gemeinsam in einem EU-LEADER-Projekt der LAG Nockregion auf. Mittel gibt es auch vom Land für die Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden beim Sportstättenbau. „Der demografische Wandel in der Bevölkerung soll keinen Wettbewerb zwischen den Gemeinden auslösen, sondern Kooperationen für eine gemeinsame Standortqualität hervorbringen. Insbesondere für junge Menschen braucht es Angebote in unserer Region und bei diesem gemeinschaftlichen Projekt haben wir diese mit an Bord“, so die LAG-Regionalmanagerin Christine Sitter. Der LAG Nockregion-Obmann Bgm. Gerhard Pirih bezeichnete das Projekt als ein „Musterbeispiel an interkommunaler Zusammenarbeit“.

Langer Weg

„Es war ein langer Weg hierhin. Seit über 20 Jahren kämpfen Skater in unserer Region schon für einen zeitgemäßen Skatepark in Oberkärnten, der nun durch die ‚Pusher‘ endlich errichtet wird“, sagt Obmann Armin Egger. „Wir sind dankbar für die Unterstützung, die uns von so vielen Seiten zuteilwird. Ohne den Schulterschluss aller Beteiligten über sämtliche Gemeinde- und Parteigrenzen hinweg wäre das Projekt in dieser Form niemals möglich gewesen“.

 

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