Ein 72-jähriger Mann aus dem Bezirk Spittal/Drau lenkte am 17.12., gegen 7.45 Uhr, seinen PKW auf einer Gemeindestraße in Winklern, Bez. Spittal/Drau bergwärts. Aufgrund der winterlichen Fahrbahn-verhältnisse verlor er die Kontrolle über seinen PKW und rutschte dabei talwärts. Dabei drehte sich der PKW einmal um die eigene Achse und kam abseits der Fahrbahn, in einer starken Schräglage wieder zum Stillstand. Der 72-jähirge konnte sich zwar selbstständig über die Beifahrerseite befreien, zog sich jedoch Verletzungen unbestimmten Grades zu. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und in weiterer Folge ins BKH Lienz verbracht.
Ein 19-jähriger Mann aus Tirol lenkte am 08.12.2023 um 15:18 Uhr seinen Pkw auf der Drautalstraße B100, von Spittal kommend in Richtung Lienz. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit kam er im Freilandgebiet von Greifenburg-Rasdorf, Gemeinde Greifenburg, Bezirk Spittal, in einer Rechtskurve ins Schleudern und von der Fahrbahn ab. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug mehrmals und kam seitlich, auf der Fahrerseite liegend, zum Stillstand. Der Lenker und sein 23-jähriger Beifahrer konnten sich selbstständig aus dem Pkw befreien.
Beide Unfallbeteiligten wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit Verletzungen unbestimmten Grades in das KH Spittal/Drau eingeliefert. Am Pkw entstand Totalschaden. Die Drautalstraße B100 war während der Unfallaufnahme nur einspurig befahrbar. Ein Alkotest verlief negativ.
Am 03.12., gegen 13: 15 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Skifahrer aus Tschechien im Skigebiet Mölltaler Gletscher, Gemeinde Flattach, Bezirk Spittal/Drau, im freien Skiraum talwärts. Dabei löste er auf einer Seehöhe von ca. 2.700 m eine ca. 150 m breite und ca. 300 lange Schneebrettlawine aus und wurde von den Schneemassen mitgerissen. Der 51-Jährige wurde zur Gänze verschüttet.
Zeugen, die den Lawinenabgang beobachteten, gruben den Verschütteten aus und führten bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers RK 1 Reanimationsmaßnahmen durch, die vom Notarztteam weitergeführt wurden, jedoch erfolglos blieben.
Da vorerst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Personen verschüttet wurden, wurde eine Suchaktion durchgeführt. Diese wurde nach Absuchen des Lawinenkegels und dem Umstand, dass keine Vermisstenanzeige erstattet wurde, abgebrochen.
Im Einsatz standen 36 Kräfte der Bergrettung Fragant, Mallnitz und Winklern mit 6 Lawinensuchhunden, Mitarbeiter der Bergbahnen, 7 Alpinpolizisten, 2 Notarzthubschrauber und der Polizeihubschrauber.