Kurz nach 24 Uhr brach in der Silvesternacht ein Waldbrand am Ankogel (Gemeinde Mallnitz) aus. 60 Feuerwehrleute und die Bergrettung Mallnitz mussten zum Jahreswechsel ausrücken.
Das letzte Feuerwerk war noch nicht verklungen, mit dem Sekt noch nicht mal richtig angestoßen, heulten die Sirenen im Mölltal. Gemeinsam mit den Feuerwehren Mallnitz, Penk und dem Waldbrandzug aus Sachsenburg wurde die FF-Obervellach zu einem Waldbrand im Ankogelgebiet alarmiert.
Mit Seilbahn zum Brand
Der Brand ist in einem Graben Süd-Östlich der Mittelstation auf rund 1.800m Seehöhe ausgebrochen, schreibt die Feuerwehr Obervellach auf ihrer Facebook-Seite. Der Einsatzort ist mit Feuerwehrfahrzeugen nicht zu erreichen. Mensch und Material wurden deshalb mit der Seilbahn zur Mittelstation gebracht, von dort aus ging es zu Fuß zur Einsatzstelle, in weiterer Folge wurde eine rund 200 Meter lange Löschleitung von einer Hütte zur Grabenkante gelegt, damit der Brand von oben bekämpft werden konnte. Zur Sicherung der Einsatzkräfte wurde die Bergrettung Mallnitz ebenfalls alarmiert.
Befliegung mit Polizeihubschrauber "Libelle"
Das Waldstück geriet aus bislang unbekannter Ursache in Brand, informierte die BI Obervellach. Durch den starken Wind breitete sich das Feuer rasch aus. Wegen dem unwegsamen Gelände gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Bei Tageslicht wird auch der Polizeihubschrauber Libelle die Löscharbeiten unterstützen. Derzeit stehen rund 60 Feuerwehrleute und 15 freiwillige Helfer der Bergrettung Mallnitz im Einsatz.