„Hoch Oben“ – das ist der passende Name für die passende Location für die Jahreshauptversammlung der Bergrettung Mallnitz, die Ende Jänner über die Bühne ging.
Die Bergretter in der Tauerngemeinde haben ein einsatzreiches Jahr hinter sich: 2025 mussten sie von ihrer Ortsstelle aus zu insgesamt 14 Einsätzen ausrücken. Rund 150 Einsatzkräfte standen dabei im Dienst der Sicherheit am Berg und leisteten gemeinsam 488 Einsatzstunden. Der September 2025 schien dabei eine besonders herausfordernde Zeit in den Hohen Tauern gewesen zu sein, denn auf zwei Septemberwochen entfiel die Hälfte aller Einsätze des Vorjahres. In Erinnerung bleiben wird wohl der anspruchsvolle Einsatz vom 10. September unterhalb der Geislspitze, wo die Mallnitzer Bergretter gemeinsam mit ihren Kollegen aus Flattach und der Alpinpolizei sechs Stunden damit beschäftig waren, eine verletzte Frau aus dem Steilgelände zu bergen. Es gibt auch Verstärkung im Team: Im Zuge der Sitzung durfte Johannes „Joe“ Huber aus Lassach zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum Bergretter gratuliert werden. Zudem wurden zwei langjährige Mitglieder der Ortsstelle geehrt: Das Brüderpaar Reinhard und Günther Novak, Bürgermeister in Mallnitz, wurden für ihre jeweils 50-jährige Mitgliedschaft im Österreichischen Bergrettungsdienst ausgezeichnet. Zusammen kommen die Brüder auf ein Jahrhundert im Einsatz für die alpine Sicherheit.