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02. November 2020

„Fallobst retten“ in Berg im Drautal

Pro Apfelbaum fallen jährlich mehrere Hundert Kilo Früchte an. Oder besser: Sie fallen herunter – und vergammeln vielerorts als Fallobst. Schade um die leckeren Früchte, fand ein Mitglied der Slow Food Gemeinschaft Berg im Drautal und rief das Projekt „Fallobst retten“ ins Leben
„Fallobst retten“ in Berg im Drautal
Karin Pirker (ADEG Pirker) und Martina Plöschberger (Slow Food) unterstützen die Aktion „Fallobst retten“. Foto: Slow Food Gemeinschaft Berg

Gemeinsam mit der Volksschule Berg im Drautal und dem Kindergarten wurde in mehrtägigen Projekttagen ungenutztes Fallobst vor der Lebensmittelverschwendung geschützt. Neben einer Traktorfahrt mit den Kindern, um das Obst einzusammeln, gehörten auch ein Schaupressen und Vorträge zum Thema „Fallobst retten“ mit dazu. Jene Äpfel, die sonst ungenutzt an den Bäumen bleiben und als Fallobst enden würden, verarbeiteten die Berger Kinder gemeinsam mit der Slow Food Gemeinschaft zu naturtrübem Direktsaft. Die Ernte stammt gänzlich aus dem Dorf und der näheren Umgebung. Verkauft wird der frisch gepresste Apfelsaft in Fünf-Liter-Kartons zu je zehn Euro. Der Regionalversorger ADEG Pirker unterstützt dieses Projekt und schafft die nötige Plattform für diese heimischen Produkte. Der Reinerlös der Aktion „Fallobst retten“ soll für nachhaltigen Projekten in der Gemeinde verwendet werden. Text: Mag. Regina Stich

 

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