Ein 70-jähriger Mann lenkte am 10.10.2021 gegen 15:00 Uhr seinen Traktor auf einem Bringungsweg in der Gemeinde Gemeinde Lesachtal, Bezirk Hermagor, von Liesing kommend Richtung Assing. In einer Rechtskurve wendete er den Traktor, wobei er über den linken Fahrbahnrand hinaus geriet. In der Folge stürzte er mit dem Fahrzeug, sich mehrmals überschlagend, ca. 80 Meter, über steil abfallendes Wiesengelände und blieb in einer Baumgruppe seitlich liegend zum Stillstand.
Zwei Spaziergänger hielten sich in unmittelbarer Nähe der Absturzstelle auf und brachten sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit. Sie konnten noch den weiteren Absturzverlauf beobachten und verständigten die Einsatzkräfte. Die Zeugen befreiten den Mann aus dem Unfallwrack und leisteten erste Hilfe. Schließlich wurde der 70-jährige vom Rettungshubschrauber mittels Taubergung geborgen und mit schweren Verletzungen ins BKH Lienz geflogen.
Am 07.10.2021, gegen 16:15 Uhr, wollte ein 48-jähriger Landwirt aus der Gemeinde Oberdrauburg, Bezirk Spittal an der Drau, sein Weidevieh von einer Wiese in den Stall treiben. Plötzlich wurde der 48-Jährige von einem Stier attackiert und zu Boden gestoßen und dabei schwer verletzt. Dem Landwirt gelang es noch per Handy Hilfe zu alarmieren.
Er wurde vom Team des RK1 in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert.
Am 24.09.2021 gegen 14.00 Uhr führte ein 33-jähriger Mann aus der Gemeinde Waidring/Tirol unterhalb der sogenannten "Färberkasa" im Großen Zirknitztal, Gemeinde Großkirchheim, Bezirk Spittal/Drau, auf ca. 1.800 Meter mit einem Radbagger mit Prozessorkran und Seilwinde Forstarbeiten (Aufarbeitung von Schneedruck- und Windschäden) durch. Sein 71-jähriger Vater hatte seinen Sohn bei diesen Arbeiten begleitet, ohne jedoch konkrete Arbeitsschritte durchzuführen.
Der 33-jährige Mann verließ für ca. 10 Minuten den Standort des Baggers. Als er zurückkehrte lag sein Vater regungslos zwischen zwei Holzstämmen.
Welche Tätigkeiten der 71-jährige Mann ausgeführt hatte, die zu dem Unfall führten, wurde von niemanden beobachtet.
Nachdem der Sohn sofort mit Wiederbelebungsversuchen begonnen hatte, setzte er telefonisch einen Notruf ab.
Der Notarzt des Rettungshubschraubers Alpin Heli 6 aus Zell am See führte die Reanimation fort, konnte jedoch um 15.07 Uhr nur mehr den Tod des Mannes feststellen.
Der Verstorbene wurde von der FF Großkirchheim und der Bergrettung Heiligenblut aus dem unwegsamen Gelände geborgen.
Im Einsatz standen die FF Großkirchheim mit 12 Mann und einem Fahrzeug sowie die Bergrettung Heiligenblut mit drei Mann.