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Polizeimeldungen Oberkärnten


Einbruchsdiebstahl in Obervellach

Einbruchsdiebsta­hl in Obervellach



Am 4 Jänner 2021 um 05:30 Uhr brach ein bislang unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus in Obervellach, Gemeinde Obervellach, Bezirk Spittal an der Drau, ein. Dies zeigte der Hausbesitzer, welcher sich zum Tatzeitpunkt nicht im Haus befand, im Laufe des Tages telefonisch an, nachdem er Bilder des Einbruchs auf den Aufzeichnungen seiner Überwachungskamera bemerkte. Die Aufzeichnungen zeigen den Täter, bekleidet mit Schildkappe und Handschuhen, genauere Details bezüglich der Kleidung sind nicht ersichtlich, beim Durchstöbern und Beschädigen von Sachen und Einrichtungsgegenständen. Beamte der Polizei Obervellach konnten am Tatort mehrere Spuren sowie einen Teil der Beute sicherstellen. Diese dürfte der Täter, der durch Aufbrechen der Terrassentür in das Haus gelangte, bei der Flucht durch den Garten in einem Plastiksack zurückgelassen haben. Welche Gegenstände genau gestohlen wurden sowie deren Wert wird derzeit noch erhoben.
Die Polizei Obervellach, 059133/2232, erbittet zweckdienliche Hinweise seitens der Bevölkerung, die auf den genauen Tathergang sowie die Identität des Täters hindeuten.
Alpinunfall

Alpinunfall



Am 31. Dezember 2020, um 08:00 Uhr, unternahmen ein 33-jähriger Berg- und Schiführer in Begleitung seiner 34-jährigen Lebenspartnerin und einem in Bergführerausbildung stehenden Bekannten 33-Jährigen eine Schitour in der Gemeinde Malta, Bezirk Spittal an der Drau, auf die hohe Tandlspitze in der Reisseckgruppe.

Gegen 13 Uhr befand sich die Tourengruppe im Aufstieg im Bereich der Nord-Ostflanke der Tandlspitze.
Als sich die Gruppe einige Höhenmeter unterhalb des Kammbereiches befand löste sich plötzlich ober ihnen eine Schneebrettlawine.
Die Beteiligten versuchten noch aus der Lawine auszufahren, wurden jedoch mitgerissen und von den Schneemassen verschüttet.

Der 33-jährige Mann, Bergführer in Ausbildung, führte einen Lawinenairbag Rucksack mit sich und konnte diesen auch noch auslösen und wurde dadurch nur oberflächlich verschüttet. Er konnte sich selbst aus der Lawine befreien.
Das Paar wurde von den Schneemassen bis zum Auslauf der Lawine mehrere hunderte Meter mitgerissen und bis zum Kopf verschüttet.

Der 33-Jährige verständigte die Rettungskräfte, fuhr zu den Verschütteten ab und grub diese mit seiner Lawinennotfallausrüstung aus den Schneemassen aus.

Eine nachkommende 3-Köpfige Tourengruppe, die den Lawinenabgang ebenfalls beobachtet hatte, stieg zu den Beteiligten auf und betreute diese bis zum Eintreffen des Notarztes.

Die Beteiligten wurden vom RTH C7 geborgen und nach Malta gebracht und dort nach ärztliche Versorgung vom C7 in das Krankenhaus Spittal an der Drau geflogen.

Der 33-Jährige Bergführer in Ausbildung und die 34-Jährige wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der 33-Jährige Berg- und Schiführer blieb unverletzt.

Insgesamt waren bei dem Einsatz 61 Einsatzkräfte und zwei Luftfahrzeuge im Einsatz.
Verkehrsunfall mit Eigenverletzung, Alkoholisierung und Fahrerflucht

Verkehrsunfall mit Eigenverletzung, Alkoholisierung und Fahrerflucht



Ein 21-jähriger Mann aus dem Bezirk Spittal lenkte am 29.12.2020 gegen 00:15 Uhr im alkoholisierten Zustand, ohne im Besitz einer Lenkberechtigung zu sein, einen nicht zum Verkehr zugelassenen Pkw auf einer Gemeindestraße in Krems, Bezirk Spittal an der Drau talwärts. Dabei geriet er aus unbekannter Ursache auf die linke Fahrbahn, prallte gegen den Gartenzaun eines Wohnhauses und beschädigte dieses auf einer Länge von ca. 15 Metern.
Er beging Fahrerflucht und fuhr in Richtung seines Elternhauses. Er wurde von der verständigten jedoch noch auf dem Weg eingeholt, da er aufgrund der Schneefahrbahn langsam vorankam. Der 21-jährige hielt an und ergriff zu Fuß über eine Wiese die Flucht, konnte aber bereits nach ca. 200 Metern eingeholt werden. Ein Alkotest verlief positiv. Er wird angezeigt.
Unfall bei Eisaufbereitung

Unfall bei Eisaufbereitung



Am 28.12.2020 waren ein 74-jähriger Mann aus der Gemeinde Weißensee, dessen Sohn sowie eine weitere Person mit der Eisaufbereitung am Weißensee, westlich der Seebrücke, beschäftigt. Auf Grund der starken Schneefälle wurde versucht, die zum Eislaufen vorgesehenen Bahnen vom Schnee zu befreien. Alle drei Personen waren unabhängig voneinander mit verschiedenen hiezu vorgesehenen Fahrzeugen auf der Eisfläche im Einsatz.
Als der 74-jährige bei starkem Schneefall gegen 13:45 Uhr mit der Zugmaschine am Scheitelpunkt der geräumten Eislaufbahn, ca. 90 m westlich der Seebrücke, dahinfuhr, merkte er plötzlich einen Riss im ca. 24 cm dicken Eis. Unmittelbar danach brach das Eis und der 74-jährige versank mit der Zugmaschine im eiskalten Wasser (Wassertiefe ca. 3,50 bis 4 Meter).
Der Mann konnte noch im Sinken die Fahrzeugtür öffnen und sich im Wasser aus dem Fahrzeug befreien. Nachdem er sich wieder auf der Eisfläche befand, machte er noch seinen Sohn auf den Gefahrenbereich aufmerksam. Der 74-jährige blieb, bis auf eine kleine Beule am Kopf, sowie einer Unterkühlung, unverletzt.
Warum das ca. 24 cm starke Eis bei einer Lufttemperatur von ca. minus 6 Grad Celsius einen Riss bekommen habe, könne er sich nicht ganz erklären. Auf Grund des starken Schneefalles sei der Riss auch nicht sofort erkennbar gewesen.
Die Bergung der abgesunkenen Zugmaschine ist seit 29.12.2020, ca. 10:00 Uhr im Gange. Die Bergung wird von der Berufsverwehr Villach im Zusammenwirken mit der FF Weißensee durchgeführt und wird vermutlich bis ca. 18:00 Uhr abgeschlossen sein.
Verkehrsunfall mit Eigenverletzung

Verkehrsunfall mit Eigenverletzung



Am 29.12.2020 um 09:50 Uhr fuhr eine 55-jährige Frau aus Villach mit ihrem Pkw auf der B-106 Mölltal Straße von Obervellach kommend in Richtung Winklern. Im Gemeindegebiet von Flattach, Bezirk Spittal an der Drau, kam sie aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Leitschiene. Die Frau erlitt eine leichte Verletzung an. Ein Alkotest verlief positiv. Sie wird angezeigt.
Brand in der Gemeinde Greifenburg

Brand in der Gemeinde Greifenburg



Bereits im Herbst 2020 stellte eine 33-jährige Frau aus der Gemeinde Greifenburg, Bez. Spittal/Drau, eine Kiste mit Walnüssen auf ihren Kachelofen. Heute Vormittag, 28. Dezember 2020, heizte sie ihren Kachelofen ein. Gegen 16:00 Uhr bemerkte sie eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Kachelofens. Mit einem Feuerlöscher versuchte die bereits brennende Kiste mit den Walnüssen zu löschen. Dies misslang. Erst die FF Greifenburg und Bruggen konnten den Schwelbrand rasch löschen. Die 33-Jährige erlitt bei ihrem Löschversuch eine Rauchgasvergiftung und wurde in das Krankenhaus Spittal/Drau eingeliefert. Die Schadenhöhe lässt sich noch nicht beziffern.
Tödlicher Verkehrsunfall auf B100 bei Kleblach

Tödlicher Verkehrsunfall auf B100 bei Kleblach



Am 28. Dezember 2020 um 10:20 Uhr lenkte ein 32-jähriger Mann aus Kleblach-Lind seinen PKW auf der schneebedeckten Fahrbahn der Drautalstraße (B 100) aus Richtung Spittal/Drau in Richtung Kleblach. In seinem Fahrzeug befand sich seine ebenfalls 32-jährige Lebensgefährtin. Aus bislang unbekannter Ursache kam er, zwischen Leßnig und Kleblach, in einer leichten Rechtskurve auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte mit dem entgegenkommenden PKW einer 51-jährigen Frau aus dem Bezirk Spittal/Drau. Der 32-Jährige wurde in seinem PKW eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Seine schwer verletzte Lebensgefährtin wurde nach notärztlicher Erstversorgung in das Krankenhaus Spittal/Drau eingeliefert. Die 51-Jährige und ihre mitgefahrene 17-jährige Tochter wurden leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung im KH Spittal/Drau in häusliche Pflege entlassen.
An beiden PKW entstand Totalschaden. Zur Unfallursachenforschung wurde seitens der Staatsanwaltschaft Klagenfurt ein gerichtlich beeideter Sachverständiger beauftragt. Diese Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Zur Bergung der PKW und zu Aufräumarbeiten standen die FF Lind und Kleblach mit insgesamt 25 Kräften im Einsatz.
Die B100 war bis 14:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

Brandereignis in Gmünd

Brandereignis in Gmünd



Am 27.12.2020 gegen 13:00 Uhr entdeckte ein 45-jähriger Mann aus Gmünd in Kärnten, Bezirk Spittal/Drau, in der Küche seines Einfamilienwohnhauses Rauch, worauf er die Feuerwehr alarmierte.
Die FF Gmünd und Dornbach rückten mit vier Einsatzfahrzeugen aus. Die Einsatzkräfte entdeckten in der Holzzwischenwand hinter dem Küchenofenherd glimmende Dämmwolle, worauf die Wand geöffnet und das glimmende Dämmmaterial entfernt wurde.
Ein Ausbreiten des Brandes konnte damit verhindert werden.
Personen wurden nicht verletzt, die Höhe des durch den Brand verursachten Sachschadens steht noch nicht fest, dürfte sich jedoch auf mehrere tausend Euro belaufen.