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06. August 2026

Trockenheit verschärft Futternot

In zahlreichen Regionen Kärntens vertrocknen die Wiesen und Weiden. Die Folge der historischen Dürre ist eine extrem angespannte Futtersituation auf den viehhaltenden Betrieben. „Die Lage ist ernst. Zahlreiche Betriebe sind bereits gezwungen, Winterfutter zu verfüttern oder ihre Tiere vorzeitig von den Almen zu holen, weil auf den Weiden kein Futter vorhanden ist“, beschreibt LK-Präsident Siegfried Huber die dramatische Lage.

Grafik: Hagelversicherung

Eine Möglichkeit, zusätzliches Grundfutter zu gewinnen, bietet der Anbau von Zwischenfrüchten für die Futternutzung. Die LK unterstützt die Zusammenarbeit zwischen viehlosen Ackerbaubetrieben und viehhaltenden Betrieben nun aktiv. Über die Außenstellen der LK Kärnten werden Angebot und Nachfrage zusammengeführt. Die LK richtet daher einen ausdrücklichen Aufruf an alle Betriebe: Wer Flächen für die Futternutzung anbieten kann oder dringend Futter benötigt, soll sich an die jeweilige Außenstelle der LK Kärnten wenden. Ziel ist es, mittels Futterzwischenfrucht-Partnerschaften möglichst rasch regionale Lösungen zu schaffen und die Versorgung der Tierbestände sicherzustellen. In der Außenstelle werden förderrechtliche Voraussetzungen abgeklärt. Ein eigens erstellter Kooperationsvertrag bietet Rechtssicherheit.

 

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