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10. Juli 2021

Startschuss für Einsatzzentrale für Mallnitz

Die Bergrettung und die Freiwillige Feuerwehr Mallnitz bekommen eine neue, gemeinsame Einsatzzentrale. 2,2 Mio Euro werden investiert, kürzlich erfolgte der Spatenstich.
Startschuss für Einsatzzentrale für Mallnitz
V. l.: Kdt. Bernd Lerchbaumer, Walter Huber (Obmann Bergrettung Mallnitz), Baumeister DI Klaus Neuschitzer (NPG Bau), ABI Erich Dertnig, Kdt.-Stv. Alexander Striednig, Pfarrer Charles Lwanga Mubiru, LR Daniel Fellner, Bgm. BR Günther Novak, Vize-Bgm. Anton Glantschnig, Otmar Striednig (Bergrettung Kärnten) und Gerhard Stranig (Bergrettung Mallnitz).

Bei der FF Mallnitz handelt es sich um keine „normale“ Feuerwehr, zumindest nicht, was ihr Einsatzgebiet betrifft. Sie ist eine sogenannte „Tunnelfeuerwehr“, denn durch Mallnitz verläuft die ÖBB Tauernstrecke, die durch den Tauerntunnel in das Salzburger Gasteinertal führt. Der Tauerntunnel liegt im Einsatzbereich der FF Mallnitz, als solche muss sie einen höheren Personalstand aufweisen, öfter zu Übungen ausrücken und bedient sich auch zusätzlichem Ausrüstungsmaterials und spezieller Einsatzfahrzeuge. Das alte Feuerwehrhaus, das auch schon bautechnische Mängel aufweist, wurde für diese Aufgabe zu klein. Spezielles Material und Gerät muss bislang im Bereich des Bahnhofs gelagert werden. Eine Erschwernis bei den Übungen und ein Mehraufwand, der mit dem Bau des neuen Einsatzzentrums nun erleichtert wird.

Näher in den Ort

Das neue Einsatzzentrum rückt nun weiter in den Ort hinein, nämlich auf den bisherigen Gemeindeparkplatz vor dem Rathaus. Mit den Arbeiten am Fundament wurde bereits begonnen. Das neue Gebäude soll allen Anforderungen der Rettungsorganisationen entsprechen. Der Bergrettung Mallnitz werden dort ebenso entsprechende Räumlichkeiten zur Einsatzplanung, zur Lagerung der Gerätschaften und eine Garage für das Einsatzfahrzeug zur Verfügung stehen. Nach der Übersiedelung soll das alte Feuerwehrhaus abgerissen und an seiner Stelle ein Parkplatz vor dem Ort errichtet werden. Auch der Platz vor dem Gemeindeamt wird gleich neu mitgestaltet. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 2,2 Mio Euro, wobei es eine Förderzusage des Gemeindereferates in der Höhe von 700.000 Euro gibt, ein wesentlicher Teil kommt von der Gemeinde, der Wasserkraftregion und der Bergrettung.

Nach zweijähriger Vorbereitungsphase wird das Vorhaben nun umgesetzt. 2019 erfolgte ein Architektenwettbewerb, die Jury entschied sich für den Entwurf der Architekten Hohengasser-Wirnsberger aus Spittal. Zum kürzlich erfolgten Spatenstich im kleinen Rahmen kam Gemeinde- und Feuerwehrreferent LR Daniel Fellner, Bgm. BR Günther Nowak stellte das Bauvorhaben vor, den Segen von oben erhielt die Baustelle von Pfarrer Charles Lwagna Mubiru. Weitere Ehrengäste waren Vize-Bgm. Toni Glantschnig, ABI Erich Dertnig oder Baumeister Klaus Neuschitzer. Musikalisch umrahmt wurde die Spatenstichfeier von der Trachtenkapelle Mallnitz.

 

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