Die anhaltende Trockenperiode macht sich auch in der Trinkwasserversorgung bemerkbar. Spittals Bgm. Gerhard Köfer bittet die Bevölkerung, unnötigen Wasserverbrauch zu vermeiden.
Das Ausbleiben von flächendeckenden Niederschlägen hat dazu geführt, dass die Grundwasserstände in ganz Kärnten, aber auch in unserer Region, deutlich gesunken sind. Bürgermeister Gerhard Köfer weist darauf hin, dass es eine derartige Wasserknappheit zuletzt vor 30 Jahre gegeben hat: „Die aktuelle Situation stellt eine zunehmende Belastung für die Trinkwasserversorgung dar."
Wasser um die Hälfte zurückgegangen
Zur Veranschaulichung: Derzeit liefern die Quellen der Stadt Spittal 58 Liter Wasser pro Sekunde, während es im Oktober noch 120 Liter waren. Der Bürgermeister ersucht die Bevölkerung daher, beim Wasserverbrauch besondere Vorsicht walten zu lassen und unnötigen Verbrauch zu unterlassen. Die Trinkwasserversorgung und Hygiene haben absoluten Vorrang vor Autowaschen und Reinigung von Flächen mit Trinkwasser. „Wir sorgen rechtzeitig vor und werden alles unternehmen, damit die Wasserknappheit nicht zu einem ernsten Problem wird", betont der Bürgermeister. Um die Versorgung weiterhin sicherzustellen, werden die Trinkwasserbehälter derzeit vom städtischen Wasserwerk in den Nachtstunden händisch ausgeglichen.