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29. Juli 2021

Preisgekrönter Dokumentarfilm lockte nach Obervellach

„Epicentro“ ist der zweite international ausgezeichnete Dokumentarfilm des in Paris lebenden Mölltalers Hubert Sauper. Filmfreunde aus nah und fern kamen vor kurzem in die Mölltaler Marktgemeinde, um diesen Film zu sehen.
Preisgekrönter Dokumentarfilm lockte nach Obervellach
V. l.: Hubert Sauper, „Aktrice“ Edith Lesnik und Hubert Sauper sen.

Der Dokumentarfilm des Oscar®-nominierten Regisseurs Hubert Sauper ist das eindringliche Porträt des „utopischen“ Kuba und seiner unnachgiebigen Bevölkerung, ein Jahrhundert nach der Explosion der USS Maine in Havanna – ein Ereignis, das neben der Hegemonie des amerikanischen Imperialismus eine weitere Form der modernen Welteroberung einleitete: das Kino selbst. Es ist eine Erkundungsreise ins Herz des amerikanischen Imperialismus und gleichzeitig nimmt er den Zuschauer in eindrucksvolle und behutsame Weise mit in die reale und die „utopischen Welt“ der kubanischen Kinder. Es geht um Kolonialgeschichte, Mythenbildung und die Macht des Films. Ein Film fern ab von dem touristischen Bild von Kuba.

Die Besucher des Films, zu dessen Vorführung Hubert Sauper persönlich nach Obervellach kam, spendeten an Stelle eines Eintritts 1.600 Euro für die Familien in Kuba. Die Präsidentin des Rotary Club Klagenfurt, Silke Ehrenbrandner, sagte zur Unterstützung der Familien, die im Film mitgewirkt haben, ebenfalls eine großzügige Spende zu.

 

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