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26. Juni 2019

Offizielle Freigabe der neuen „Oselitzenquerung“

Ein neu errichtetes Durchlassbauwerk entschärft ab sofort die Gefahrenstelle Oselitzenbach und garantiert Radfahrern eine sichere Überquerung des Baches.
Offizielle Freigabe der neuen „Oselitzenquerung“
Für mehr Sicherheit am R3 sorgt die neue Querung am Oselitzenbach. Foto: Gemeinde Hermagor

Lange Zeit hieß es für Radfahrer am Radweg R3 am Oselitzenbach stehenbleiben, Schuhe ausziehen und Hose hochkrempeln. Unfreiwilliges „Kneippen“ und meist Schieben des Fahrrades durchs kalte Wasser waren angesagt. Das rund 100 Meter lange Teilstück musste oft nach starken Regenfällen oder aufgrund der Schneeschmelze sogar gesperrt werden. Abhilfe schafft nun die neue Querung an der Oselitze. Nach rund dreimonatiger Bauphase wurde das Bauwerk von Bürgermeister Siegfried Ronacher und den Stadträten Christina Ball und Günter Pernul nun im Rahmen der feierlichen Eröffnung offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Gesamtkosten in der Höhe von rund 150.000 Euro übernahmen zu je einem Drittel die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See und zu zwei Dritteln das Land Kärnten. „Die Brücke garantiert, dass der Radweg gerade in der Vor- und Nachsaison befahrbar bleibt. Damit  konnten wir eine große Gefahrenstelle aus dem Weg räumen. Für den R3 ist das ein entscheidender Qualitätsfaktor“, betonte Ronacher bei der Eröffnung. Das Brückenbauwerk wurde so konzipiert, dass es auch im Winter von Pistengeräten, die die Loipe spuren, befahrbar ist. Eine der größten baulichen Herausforderungen bestand jedoch darin, dass genau unter dem Durchlass sämtliche Leitungen verlaufen, unter anderem die Hauptstromversorgung für das Nassfeld sowie die Kanal- und Wasserversorgung.

 

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