Die Amphibien treten früher und früher ihre Wanderung zu ihren Laichgewässern an. Deshalb sucht der Naturschutzbund schon jetzt Leute, die sich als „Fröscheklauber“ engagieren möchten.
Wenn die Temperaturen milder werden, erwacht der Springfrosch – gefolgt von Grasfrosch und Erdkröte – als erster aus seiner Winterstarre. Die drei Frühzünder beginnen bereits ab Mitte Februar zu ihren Laichgewässern zu wandern. Doch auf dem Weg dorthin lauern lebensgefährliche Barrieren – die Straßen. Eine bewährte Akut-Maßnahme, um unseren Amphibien eine sichere Wanderung zu ermöglichen, ist die sogenannte Zaun-Kübel-Methode: Man kennt sie, die grünen Froschzäune, die im Frühjahr die Straßenränder säumen und das frühlingshafte Landschaftsbild prägen. Hinter den Zäunen werden Kübel in den Boden eingegraben, in die die Frösche bei ihrer Wanderung entlang des Zauns plumpsen. Die Froschklauber sammeln die Tiere aus den Kübeln und setzen sie auf der anderen Straßenseite ab.
Regionale Verantwortliche
Der Naturschutzbund hat 2023 die Froschklaub-Börse gemeinsam mit den Regionalkoordinatoren ins Leben gerufen, die für die Durchführung des Fröscherettens vor Ort an dem jeweiligen Zaun verantwortlich sind. Auf der Froschklaubbörse-Homepage (https://naturschutzbund.at/froschklaub-boerse) sind alle Strecken in ganz Österreich eingezeichnet, an denen noch dringend Helfer benötigt werden. Man gibt dann die gewünschte Strecke sowie die Tage an, an denen man Zeit hat. Alle weiteren Informationen, die für das Frosch-Klauben wichtig sind, erhält man dann direkt bei der Froschklaub-Aktion.