Der Landesparteivorstand der SPÖ Kärnten hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine personelle Neuaufstellung beschlossen. Marika Lagger-Pöllinger wechselt auf die Regierungbank, Luca Burgstaller wird neuer Klubobmann und Christina Patterer zieht wieder in den Landtag ein.
Die langjährige Bürgermeisterin von Lendorf und bisherige dritte Präsidentin des Kärntner Landtags, Marika Lagger-Pöllinger, rückt in die Kärntner Landesregierung auf. In ihrer neuen Funktion übernimmt sie die Zuständigkeiten für Gemeinden, zentrale Umweltagenden sowie die Wasserwirtschaft. Gleichzeitig wird sie eine starke Stimme für die Anliegen der Frauen in Kärnten sein – Bereiche, die für die Zukunft und Lebensqualität im Land entscheidend sind.
Neuer Klubobmann
Mit Luca Burgstaller übernimmt eine jüngere Generation Verantwortung im SPÖ-Landtagsklub. Der gebürtige Hermagorer ist seit 2018 Abgeordneter zum Kärntner Landtag. Zuvor war er neun Jahre lang Landesvorsitzender der Sozialistischen Jungen Generation Kärnten. Im Klub steht er für eine offene und zukunftsorientierte Politik. „Luca Burgstaller ist als Brückenbauer bekannt und übernimmt diese Aufgabe mit Respekt vor dem, was aufgebaut wurde, und mit dem Anspruch, den nächsten Schritt zu gehen“, ist Landesparteivorsitzender LR Daniel Fellner überzeugt.
Rückkehr in den Kärntner Landtag
Mit Christina Patterer zieht eine erfahrene Kommunal- und Bildungspolitikerin wieder in den Kärntner Landtag ein. Die Volksschullehrerin aus Kötschach-Mauthen war bereits von 2018 bis 2023 Abgeordnete zum Kärntner Landtag. Seit 2025 ist sie zudem Vizebürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in Bildung, Generationenfragen und regionaler Entwicklung.
Bürgermeister-Sessel wird frei
Mit ihrem Wechsel in die Kärntner Landesregierung wird Marika Lagger-Pöllinger ihr Amt als Bürgermeisterin der Gemeinde Lendorf zurücklegen. Als ihren Nachfolger schlägt sie Ing. Simon Pleschberger vor. Der Lendorfer ist seit Jahren in der Gemeindepolitik aktiv und ist bereits 1. Vizebürgermeister. Darüber hinaus arbeitet er in mehreren Fachausschüssen der Gemeinde, unter anderem im Bauausschuss sowie im Ausschuss für Land- und Forstwirtschaft und Umwelt.
„Ich war nie jemand, der mit etwas gerechnet hat, aber auch nie jemand, der Verantwortung gescheut hat. Deshalb kam das Angebot, in die Kärntner Landesregierung zu wechseln, für mich überraschend. Aber gerade deshalb habe ich mich entschieden, diese Aufabe anzunehmen, auch wenn es mir nicht leichtfällt, mein Amt als Bürgermeisterin niederzulegen“, betont Lager-Pöllinger, „denn Lendorf it meine Heimat und die Arbeit für die Menschen hier war für mich immer eine große Verantwortung und zugleich eine große Freude.“