Das Kärntner Straßenbauprogramm sieht dieses Jahr 220 Bau- und Planungsprojekte in über 70 Kärntner Gemeinden vor.
Für die Instandhaltung, Sanierung und den Ausbau unserer Straßen, Brücken und Radwege werden wir heuer rund 46 Millionen Euro in die Hand nehmen“, informierte Straßenbaureferent LH-Stv. Martin Gruber nach der letzten Regierungssitzung, bei der das Straßenbauprogramm 2026 präsentiert wurde. trotz einer herausfordernden Budgetsituation sei es „solide“, wie Gruber betont. Insgesamt sind für dieses Jahr rund 220 Bau- und Planungsprojekte in 70 Gemeinden eingeplant. Knapp ein Drittel der diesjährigen Bauvorhaben hat ein Auftragsvolumen von über 100.000 Euro. Das Spektrum der Maßnahmen ist breit gefächert und reicht von umfassenden Brückensanierungen über Neubauten bis hin zur Optimierung von Kreuzungen und Ausbesserungsarbeiten.
Mölltalstraße und Lieserschlucht
Zu den größten Bauvorhaben in diesem Jahr zählen unter anderen die Fortführung der Generalsanierung der B106 Mölltalstraße, die Umlegung der L59 Föderlacher Straße inklusive Errichtung einer Eisenbahnunterführung, die Sanierung der Möll-Brücke Stampfen an der B107 und der Mösslerbrücke an der B99 Katschberg Straße. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fortführung der Arbeiten am überregionalen Radweges R9 durch die Lieserschlucht, der zu einem österreichweit einzigartigen Leuchtturmprojekt werden soll. Zudem bereitet die Straßenbauabteilung des Landes gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden die Fortführung der Sanierungsoffensive des R1 Drauradweges vor. Auch im Jahr 2026 sollen hier weitere desolate Abschnitte erneuert werden.