Der Lengholzerbach bei Kleblach-Lind wird verbaut. Insgesamt nehmen Schutzwasserverband, Land Kärnten und Gemeinde 3,5 Mio Euro in die Hand.
Wenn der Lengholzerbach daherkommt, dann aber heftig. Das hat ein Unwetter vor wenigen Jahren gezeigt, bei dem nicht nur die Siedlung Lengholz gefährdet war, sondern auch die darunterliegende B 100 Drautalstraße und die Eisenbahnstrecke. Der Lengholzerbach, dessen Schutzbauwerke aus der Mitte des letzen Jahrhunderts stammen, soll nun nach dem Stand der Technik verbaut werden. „Wer schon einmal erlebt hat, wie schnell Wasser und Geröll zur Gefahr werden können, weiß, wie wichtig Schutzmaßnahmen sind. Für die Menschen in Lengholz bedeutet dieses Projekt mehr Sicherheit für ihr Zuhause, ihre Wege und ihren Alltag. Wir investieren hier in Vorsorge, damit Familien und Betriebe vor Ort mit mehr Vertrauen in die Zukunft blicken können“, betont Wasserreferentin LR Marika Lagger-Pöllinger. Insgesamt fließen 3,5 Mio Euro in dieses Projekt, das im Rahmen des Schutzwasserverbandes Goldeck umgesetzt wird. Die Kärntner Landesregierung beteiligt sich mit insgesamt 910.000 Euro an der Finanzierung, einen Teil übernimmt die Straßenbauabteilung des Landes, da die im Tal verlaufende B 100 ebenfalls im Gefährdungsbereich liegt und die Gemeinde Kleblach-Lind. Die Umsetzung der Schutzmaßnahmen ist für die Jahre 2026 bis 2028 vorgesehen.