„Die nötigen Kapazitäten an medizinischem Personal und Geräten sind vorhanden und die Bediensteten müssten die Arbeit nicht niederlegen bzw. dem AMS gemeldet werden“, so LH Peter Kaiser, der hinter dieser Idee stand. Nach der heute stattgefundenen weiteren LH-Videokonferenz werde laut Kaiser nun Gesundheitsminister Rudolf Anschober diesbezüglich so rasch als möglich zwei Erlässe erteilen.
„Zum einem wird die Schließung der Kur- und Rehaanstalten verordnet, zum anderen ergeht ein Erlass, dass die Bediensteten wegen der aktuellen Lage weiter beschäftigt werden sollen“, erklärt Kaiser. Damit könnten das Gesundheitspersonal sowie die Gesundheitsinfrastruktur durch weitere personelle wie räumliche Ressourcen in der Coronabekämpfung unterstützt bzw. entlastet werden. Weiters würde laut Kaiser durch die Einbindung von Schülern (Abschlussklassen) der Gesundheits- und Pflegeschulen Personal zur Verfügung stehen, das eine Unterstützung und Entlastung herbeiführen könnte. Auch dieser Vorschlag werde nun beraten.
Eine weitere Debatte gab es in der LH-Videokonferenz zum Baugewerbe und den Arbeiten auf Baustellen. Kaiser vertrat die Meinung, dass „jedenfalls die Arbeitnehmerschutzbedingungen einzuhalten sind“. Der Bundeskanzler erklärte, die Sozialpartner aufzufordern, über Arbeitsniederlegungen auch im Baugeschäft Lösungen für die Mitarbeiter zu erarbeiten.
Die Coronaerkrankungen nach Bezirken, Stand Donnerstag, 19. März,7 Uhr:
Spittal 6, Hermagor 3, Klagenfurt Land 4, Klagenfurt 12, Villach Land 4, Villach 2, Völkermarkt 11, Wolfsberg 1, St. Veit 2.