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21. November 2019

Extreme Niederschlagsmen­gen

Der November verlief bislang im Süden Österreichs extrem feucht. In der ersten Monatshälfte gab es stellenweise schon zwei bis drei Mal so viel Niederschlag wie in einem durchschnittlichen gesamten November.
Extreme Niederschlagsmengen
Ein mit Feuchtigkeit gesättigter Boden und andauernder Niederschlag sorgten für zahlreiche Hangrutschungen und Muren. Auch ansonsten harmlose Bächlein wurden zu reißenden Wildbächen.

Laut einem Bericht der Zentralanstalt für Meteorologie und Geophysik (ZAMG) seien die Regen und Schneemengen der letzten Tage auf jeden Fall ungewöhnlich. In Lienz brachte diese erste Novemberhälfte bereits 280 Millimeter Niederschlag, im vieljährigen Mittel sind es hier im gesamten November 71 Millimeter. In Spittal gab es in diesem halben Monat 370 Millimeter, im vieljährigen Mittel wären es hier 93 Millimeter. In den 48 Stunden - von Freitag, 15. bis Sonntag, 17. November  - regnete es stellenweise mehr als in einem durchschnittlichen November. Am Sonntagvormittag waren das in Kötschach-Mauthen 175 mm in 48 Stunden, ein durchschnittlicher November bringe 176 mm. In Obervellach gab es in diesem Zeitraum 160 mm Niederschlag, der Monatsdurchschnitt beträgt dort 94 mm. Dellach im Drautal verzeichnete 150 mm in den 48 Stunden, ein November bringt dort normalerweise 138 mm Niederschlag.

 

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