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24. September 2021

B 100-Ausbau: Offener Brief an die Landesregierung

Der geplante Ausbau der B 100 zwischen Radlach und Berg lässt nun einige bemühte Initiativen auf die Barrikaden gehen.
B 100-Ausbau: Offener Brief an die Landesregierung
Die B 100 zwischen Radlach und Berg und in weiterer Folge bis Dellach/Drau soll ausgebaut werden. Anwohner befürchten mehr Transitverkehr und stärkere Belastungen.

Die Bürgerinitiativen „Lebensraum Oberes Drautal“ (Berg), „Pro Gailtal“ oder die Plattform „Pro Pustatal“ verfassten einen offenen Brief an die Kärntner Landesregierung, in dem sie die Verantwortlichen aufforderten, das Ausbauvorhaben der Teilstrecken der B 100 nochmal aus einen anderen Blickwinkel zu betrachten. So werde laut dem offenen Brief das Unfallrisiko aufgrund der höheren Geschwindigkeiten nach einem Ausbau zunehmen. Die B 100/SS49 diene bereits jetzt als Transitausweichroute für „Mautflüchtlinge“ zwischen Tauernautobahn und Brennerautobahn, nach dem Ausbau würde die Strecke für Lkw an Attraktivität gewinnen, was für die Drautaler aber auch Gailtaler eine zusätzliche Belastung bedeuten würde. Außerdem, so die Aussendung, verlange der „schnellstraßenartige Ausbau einer zweispurigen Straße“ eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die auch von den Initiativen eingefordert wird, genauso wie eine Prüfung der Klima- und Umweltfolgen des Ausbaus. Mehrere Gemeinden Oberkärntens, Ost- und Südtirols haben sich bereits für ein Fahrverbot für Transit Lkw über 7,5 Tonnen eingesetzt. Die Initiativen fordern deshalb auch „zukunftsorientierte, klimafreundliche Verkehrslösungen und nicht Straßenbau im Geiste einer Verkehrspolitik des vorigen Jahrhunderts“.

 

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