Skip to main content
 

Polizeimeldungen Osttirol


Tödlicher Raftingunfall in Matrei in Osttirol

Tödlicher Raftingunfall in Matrei in Osttirol



Am 25.07.2021, um 10:30 Uhr, bestieg eine größere tschechische Urlaubergruppe an der Isel im Bereich der Einmündung Kalserbach, Gemeindegebiet Kals am Großglockner. insgesamt drei clubeigene Raftingboote aus Tschechien. Das letzte der drei Raftingboote bestiegen fünf Personen mit teilweiser Raftingerfahrung, aber keiner behördlich lizensierter Rafting Guideausbildung. Nach einer Flussfahrt von ca. 2 km wurde das Raftingboot im Bereich Kienburg, Gemeindegebiet Matrei i.O., auf einer größeren Welle umgeworfen und alle Personen aus dem Boot geschleudert. Vier der Bootsinsassen konnten sich selbständig ans Ufer retten. Der Fünfte von ihnen - ein 60-jähriger Tscheche - wurde von seinen Bekannten im Bereich des Flußkm 17,00 im bewusstlosen Zustand ans Ufer gezogen und sie alarmierten die Rettungskräfte. Die durchgeführte Reanimation durch die Rettung, Notarzt und der Besatzung des Notarzthubschraubers blieb ohne Erfolg. Der 60-Jährige verstarb noch am Unglücksort. Seine Lebensgefährtin und seine Bekannten Opfers werden vom Kriseninterventionsteam der Rettung Osttirol betreut. Die anderen Mitglieder der Urlaubergruppe blieben unverletzt.

Arbeitsunfall in Untertilliach

Arbeitsunfall in Untertilliach



Ein 70-jähriger österreichischer Staatsbürger war am 23.7.2021 um 18.40 Uhr auf einer Bergwiese in Untertilliach mit Heuarbeiten beschäftigt, als die Mähmaschine
im ca 25-30 Grad steilen ins Rutschen geriet und mit dem Mann ca 15 Meter abstürzte.
Der Mann wurde unter der Maschine eingeklemmt und konnte durch Hilferufe die Nachbarn verständigen, die die Rettungskette in Gang setzten.
Die Bergung des Mannes erfolgte durch die Bergrettung Obertilliach und er wurde in weiterer Folge mit Bein und Kopfverletzungen in das Krankenhaus Lienz eingeliefert.
Diebstahl durch Einbruch in Lienz

Diebstahl durch Einbruch in Lienz



In der Nacht zum 21.07.2021 brach eine unbekannte Täterschaft in Lienz in ein Autohaus ein und entwendete einen geringen Bargeldbetrag. Weiters wurden mehrere Fahrzeuge im Verkaufsraum in Betrieb genommen. Mit einem der Fahrzeuge fuhr die Täterschaft gegen eine Glasscheibe, wodurch diese sowie auch der Neuwagen stark beschädigt wurden.
In Summe entstand ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich.
Nach Abschluss der Erhebungen wird Anzeige an die StA erstattet werden.
Diebstahl in Lienz

Diebstahl in Lienz



In der Nacht zum 20. Juli 2021 stahl ein bisher unbekannter Täter ein vor einem Wohnhaus in der Adolf-Purtscher-Straße in Lienz abgestelltes Kinder Trial Bike. Dadurch entstand ein Schaden im vierstelligen Eurobereich. Um zweckdienliche Hinweise an die PI Lienz, (Tel. 059133/7230) wird ersucht.
Unfall bei Mäharbeiten in Obertilliach

Unfall bei Mäharbeiten in Obertilliach



Ein 63-jähriger Österreicher war am 19. Juli gegen 19:20 Uhr mit Mäharbeiten in der Nähe seines Wohnhauses in Bergen beschäftigt. Dabei fuhr der Mann mit seinem Traktor einen steilen Hang nach oben. Auf dem rutschigen, mit gemähtem Gras bedeckten Boden bewegte sich das Fahrzeug plötzlich rückwärts. In weiterer Folge kam es aus noch unbekannter Ursache zu einem Bremsversagen. Der Traktor stellte sich quer, überschlug sich einmal und kam auf einem Schotterweg zum Stillstand. Dabei wurde der 63-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert und blieb etwas unterhalb des Fahrzeuges liegen. Durch den Unfall erlitt der Mann Verletzungen unbestimmten Grades und wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Lienz geflogen.
Verkehrsunfall mit Personenverletzung in Lengberg

Verkehrsunfall mit Personenverletzu­ng in Lengberg



Am 18.07.2021 gegen 17:30 Uhr kam ein 10-jähriger Österreicher in Lengberg mit seinem Mountainbike zu Sturz, als er von der befestigten asphaltierten Straße (L27) über eine Kante auf ein Schotterbankett fuhr. Der 10-Jährige wurde mit Verdacht auf eine Oberschenkelfraktur am rechten Bein mit dem NAH C7 ins LKH nach Villach geflogen.
Tödlicher Alpinunfall im Defereggental, Bezirk Lienz

Tödlicher Alpinunfall im Defereggental, Bezirk Lienz



Am 06.07.2021, kurz vor 11.00 Uhr, startete ein deutsches Ehepaar im Gemeindegebiet von Sankt Jakob im Defereggental eine gemeinsame Wanderung von der Patscherhütte (1.685 m) in Richtung Oberhausalm (1.768 m). Der 79-Jährige Ehemann ging dabei einige Meter hinter seiner 78-jährigen Ehefrau. Nach etwa 10-15 Minuten Wanderzeit entlang des Steiges rutschte die Frau aus eigenem Verschulden aus und kam zu Sturz. Einen Absturz über das angrenzende, steil abfallende und teilweise felsdurchsetzte Gelände konnte sie verhindern, indem sie sich an einem Grasbüschel festhielt. Ihr Ehemann wollte ihr zu Hilfe kommen, rutschte dabei aber aus und stürzte ca. 30-40 Meter über das steile Gelände ab, bevor er oberhalb eines Bachbettes zum Stillstand kam. Die 78-Jährige rutschte daraufhin auf dem Gesäß zu ihrem verunglückten Ehemann hinunter, um diesem zu helfen. Ein Senner einer nahe gelegenen Alm bemerkte die Hilfeschreie der Ehefrau und begab sich unverzüglich zur Unfallstelle. Anschließend eilte der Mann zu einer bewirtschafteten Hütte, von wo aus der Notruf abgesetzt wurde. Der Notarzt traf mit dem Hubschrauber ein, konnte jedoch nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Der 79-Jährige wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen.

Absturz in Matrei i.O.

Absturz in Matrei i.O.



Am 03.07.2021, gegen 20:30 Uhr wanderte ein 45-jähriger Deutscher am südlichen Fahrbahnrand der Felbertauernstraße in Richtung Matrei in Osttirol. Im Bereich Kaltenhaus der Gemeinde Matrei in Osttirol ging er außerhalb der dort angebrachten Leitschiene, welche den Verkehr vor dem südlich steil abfallenden Gelände und der dort errichteten Stützmauer, sichert. Auf dem schmalen Gehstreifen zwischen Leitschiene und Mauerrand, stürzte der Deutsche aus bisher unbekannter Ursache über die Mauer und folgend über das steile Waldgelände ab. Ein vorbeikommender Fahrzeuglenker beobachtete den Vorfall und setzte die Rettungskette in Gang. Die eingetroffenen Einsatzkräfte vom Roten Kreuz und der Polizei stiegen zur Unfallstelle ab und versorgten den Verletzten an der Unfallstelle. Durch die Feuerwehr und die Bergrettung wurde der 45-Jährige in der Folge mittels Drehleiter und Bergekrank geborgen. Der Deutsche erlitt durch den Absturz Verletzungen unbestimmten Grades.

Im Einsatz befanden sich 6 Rettungskräfte, die Freiwillige Feuerwehr Matrei i.O. mit 25 Mann und 4 Fahrzeugen, die Bergrettung und die Polizei.