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Polizeimeldungen Osttirol


Arbeitsunfall in Heinfels

Arbeitsunfall in Heinfels



Zwei Arbeiter (42 und 54 Jahre) waren am 09.02.2021 gegen 09:25 Uhr in Heinfels mit der Montage eines Rolltores bei einem Firmengebäude beschäftigt. Der 54-Jährige war gerade mit Arbeiten am oberen Bereich des Tores beschäftigt und stand dabei auf einem Brett. Aus unbekannter Ursache gab das Brett plötzlich nach und der Arbeiter stürzte ca. 5 m tief auf den darunterliegenden Betonboden. Der 42-Jährige, der am unteren Bereich mit den Montagearbeiten des Rolltores beschäftigt war, wurde vom herabfallenden Brett an der Schulter getroffen. Beide Arbeiter zogen sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Beide Verletzten wurden nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber bzw. der Rettung in das Krankenhaus nach Lienz eingeliefert.
Lawinenabgang in St Jakob iD

Lawinenabgang in St Jakob iD



Am 06.02.2021 um 11.05 Uhr erstattete ein Schitourengeher die Anzeige, dass an der Ostseite des Kahorn (2692m) in St. Jakob iD eine Lawine abgegangen sei. Da aufgrund vorhandener Schispuren nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte, dass es Verschüttete gibt, wurde eine Suchaktion gestartet, an der die Bergrettung Defereggen mit 18 Mann und 3 Suchhunden, die Alpinpolizei mit 2 Mann, sowie 2 NAH und der Polizeihubschrauber beteiligt waren. Die Suche nach eventuellen verschütteten Personen verlief negativ. Der Einsatz konnte um 14.15 Uhr abgebrochen werden.
Sachbeschädigung in Lienz, Polizei sucht Zeugen

Sachbeschädigung in Lienz, Polizei sucht Zeugen



In der Nacht auf 5. Februar 2021 beschädigten unbekannte Täter mit einem unbekannten Gegenstand in der Bahnhofshalle ein Fenster der Bahnhofsapotheke in Lienz. Dadurch entstand ein Schaden in der derzeit noch unbekannter Höhe. Zweckdienliche Hinweise an die PI Lienz erbeten.

Lawinenabgang auf Kalser Landesstraße: keine beteiligten Personen

Lawinenabgang auf Kalser Landesstraße: keine beteiligten Personen



Am 01.02.2021 um 12:30 Uhr löste sich im Bereich des Haslachgrabens, westlich der L 26, der Kalser Landesstraße, eine Nassschneelawine, welche sich oberhalb der L 26 teilte und in zwei Strichen über die Kalser Landesstraße floss und die Fahrbahn im Bereich der Strkm 6,7 und 7,0 auf jeweils eine Breite von 20 ? 30 m und eine Höhe von bis zu ca 5 m vollständig verlegte.
Zeugen des Vorfalles verständigten sofort die Bürgermeisterin der Gemeinde Kals am Großglockner. Diese organisierte unmittelbar alle notwendigen Maßnahmen. Nach Absprache mit der Lawinenkommission wurde die Kalser Landesstraße zur Räumung frei gegeben. Um 14.05 Uhr war die Fahrbahn gesäubert und die Kalser Landesstraße wurde nach einem Orientierungsflug der Libelle Kärnten mit Mitgliedern der Lawinenkommission und in Absprache mit dem BBA Lienz wieder für den Verkehr frei gegeben. Personen wurden nicht verletzt, die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unbestimmt.

Bilanz zu den Versammlungen am 30.01.2021

Bilanz zu den Versammlungen am 30.01.2021



Im Laufe des 30.01.2021 fanden in Tirol 4 Versammlungen ? zwei in Innsbruck, eine in St. Johann iT (unangemeldet) und eine Standkundgebung in Lienz ? statt.
Der Großteil der Versammlungen verlief friedlich und ohne Zwischenfälle. Bei der Versammlung zum Thema "Für eine bessere Welt" in Innsbruck nahmen ca. 200 Personen, bei dem Schweigemarsch in St. Johann in Tirol ca. 50 Personen und bei der Standkundgebung in Lienz ca. 120 Personen teil. Vom überwiegenden Teil der Teilnehmer wurden die COVID-Bestimmungen eingehalten. In Lienz mussten lediglich 3 und in Innsbruck lediglich 4 Personen wegen fehlendem Mund- Nasenschutz zur Anzeige gebracht werden.

Bei der Versammlung in Innsbruck zum Thema "Grenzen Töten", mit ca. 600 Teilnehmern kam es zu Ausschreitungen durch ca. 60 Teilnehmer, welche augenscheinlich dem sogenannten "Schwarzen Block" zuzuordnen waren. Diese Personen waren mit Transparenten umhüllt, wobei klar zu erkennen war, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wurde. Durch mehrmalige Ansprachen wurde ergebnislos versucht die Einhaltung des Abstandes zu erwirken. Ein Vertreter der Gesundheitsbehörde war ebenfalls vor Ort. Durch die Behördenvertreter wurde vom Versammlungsleiter die Einhaltung der COVID-19-Schutzbestimmungen verlangt, da nach Rücksprache mit dem Vertreter der Gesundheitsbehörde eine Weiterführung des Demomarsches in dieser Art und Weise aus epidemiologischer Sicht nicht toleriert werden konnte. Nach der Anhaltung des Demonstrationszuges wurde versucht den "Schwarzen Block" zu separieren, um den restlichen Teilnehmern die Fortsetzung der Demonstration zu ermöglichen. Noch vor der Anhaltung kam es innerhalb dieses Blockes zur Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen. Im Zuge der Anhaltung solidarisierten sich die übrigen Teilnehmer mit den Personen des "Schwarzen Block" und es kam zu Tumulten und Angriffen gegenüber Polizeibeamten aus den Reihen des "Schwarzen Block". Von den Einsatzkräften musste in weiterer Folge mehrfach Pfefferspray eingesetzt werden. Letztlich konnten ca. 45 Personen separiert werden. Auch die übrigen Versammlungsteilnehmer hielten den erforderlichen Mindestabstand nicht mehr ein und der Versammlungsleiter wurde vom behördlichen Einsatzleiter aufgefordert, die innere Ordnung in der Versammlung herzustellen. Da dies nicht erfolgte, wurde die Versammlung behördlich aufgelöst. Die Versammlungsteilnehmer wurden von den Einsatzkräften mehrmals aufgefordert den Ort der Versammlung zu verlassen und auseinanderzugehen. Dieser Aufforderung leisteten die Teilnehmer nur zögerlich Folge. Aufgrund der Angriffe gegen die Polizeibeamten, wodurch ein Beamter eine leichte Verletzung erlitt, wurden die Mitglieder des "Schwarzen Block" zur Ausweisleistung aufgefordert. 30 Personen kamen dieser Aufforderung nach einiger Zeit nach, 15 Personen weigerten sich beharrlich ihre Identität bekannt zu geben, weshalb diese zur Identitätsfeststellung auf eine Polizeidienststelle gebracht und festgenommen wurden. Für die Überwachung der Versammlungen standen ca. 120 Polizeibeamte im Einsatz.
Einsatzbilanz:
- 1 Festnahme nach der StPO
- 3 Festnahmen aufgrund von Verwaltungsübertretungen
- 45 Anhaltungen und Identitätsfeststellungen nach der StPO ? davon anschließend 15 Festnahmen nach der StPO
- 46 Anzeigen wegen versuchtem Widerstand gegen die Staatsgewalt
- 1 Anzeige wegen schwerer Körperverletzung (zum Nachteil eines Polizeibeamten)
- 50 Anzeigen wegen Nichteinhaltung des Mindestabstandes
- 7 Anzeigen wegen fehlendem Mund-Nasenschutz
- 15 sonstige Verwaltungsanzeigen (VersammlG, SPG, PyroTG ua)

Zwischenzeitlich konnten 5 Personen identifiziert und die Festnahme wieder aufgehoben werden.

Rückfragen für Presse für die Versammlungen in Innsbruck: ab 08:00 Uhr OR Mag. Florian Greil ? LPD Tirol Leiter SVA
TelNr. 059133 ? 70 6100

Rückfragen für Presse für die Versammlungen in Lienz und St. Johann in Tirol: Polizeipressestelle
TelNr. 059133 ? 70 1133
Verkehrsunfall mit Personenschaden in Matrei in Osttirol

Verkehrsunfall mit Personenschaden in Matrei in Osttirol



Am 28.01.2020 gegen 16.30 Uhr lenkte ein 34-jähriger Serbe ein Sattelzugfahrzeug mit Aufleger in Matrei in Osttirol auf der schneeglatten Felbertauernstraße mit teils durchdrehenden Rädern im Schritttempo bergwärts in Richtung Mittersill. Zwei nachkommende Sattelzugfahrzeuge mit Auflegern fuhren trotz des Kurvenbereiches auf der Gegenfahrbahn an dem langsam fahrenden Sattelzugfahrzug vorbei, um nicht selber auf der schneeglatten Fahrbahn stehen zu bleiben. Eine aus der Gegenrichtung kommende 39-jährige Österreicherin bremste ihren PKW, in welchem als Beifahrer eine 45-jährige Österreicherin mit ihrem 6-jährigen Sohn saß, als sie beim Einfahren in den Kurvenbereich das auf ihrer Fahrspur entgegenkommende Sattelzugfahrzeug sah, ab, geriet dabei ins Schleudern und kollidierte mit dem Sattelzugfahrzeug, welches von einem 57-jährigen Österreicher gelenkt wurde.
Durch den Unfall war die Felbertauern Mautstraße sodann bis 17.00 Uhr für den gesamten Verkehr blockiert.
Die Lenkerin des PKW erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades und wurde von der Rettung Matrei in das KH Lienz gebracht.
Die weiteren beteiligten Personen erlitten keine Verletzungen.
Am PKW entstand erheblicher Sachschaden, am beteiligten Sattelzugfahrzeug leichter Sachschaden.
Die mit den Lenkern durchgeführten Alkoholtests verliefen negativ.
Im Einsatz standen die FFW, die Rettung mit einem Notarzt und die Polizei.
Der Abschlussbericht wird an die StA erstattet werden.
Dacheinsturz in Leisach

Dacheinsturz in Leisach



Am 25.01.2021 gegen 13.45 Uhr brach das Dach einer leerstehenden Lagerhalle in Leisach aufgrund der großen Schneelast auf einer Fläche von ca 10x10 m teilweise ein. Wegen der bestehenden Einsturzgefahr des Gebäudes musste die unmittelbar an die Halle angrenzende Gemeindestraße gesperrt werden. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens steht derzeit noch nicht fest.
Vordach eines Mehrparteienhauses durch Schneelast eingeknickt

Vordach eines Mehrparteienhaus­es durch Schneelast eingeknickt



Am 23. Jänner 2021 gegen 15.54 Uhr setzte der Bürgermeister der Gemeinde Gaimberg telefonisch die BLS Lienz darüber in Kenntnis, dass bei einem Mehrparteienhaus in Obergaimberg das dortige Vordach durch die Schneelast einzubrechen drohe und die FFW Gaimberg zum Zwecke der Räumung des Daches bereits vor Ort wäre. Beim Eintreffen waren bereits sämtliche Unterkunftsnehmer bis auf den im Erdgeschoss wohnhaften 58-jährigen Eigentümer des Gebäudes, welcher das Verlassen des Hauses verweigert hatte, evakuiert worden. Zuletzt verließ auch dieser, nachdem das über dem Haupteingang befindliche Vordach eingeknickt und die Schneelast zu Boden gefallen war, freiwillig sein Wohnhaus. Anschließend wurde von der FFW Gaimberg, die mit 2 Einsatzfahrzeugen und einer Stärke von 25 Mann zum Einsatzort ausgerückt war, mit der Räumung des Daches zur Dachentlastung unter Zuhilfenahme eines Krans mit Schaufelaufsatz begonnen. Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt. Das Vordach des Gebäudes wurde durch das Einknicken erheblich beschädigt.