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OVT Interviews der Woche


Benedikt Plössnig (Mörtschach)

Der 27-jährige Benedikt Plössnig ist Mitglied bei der TK Mörtschach und „gschrems“ sowie in diversen Jazz-Blues-Gruppen. Seinen musikalischen Werdegang leitete übrigens die Musikschule Mölltal ein, gefolgt vom Konservatorium Klagenfurt, und seit 2013 dominiert die Musikuniversität Wien mit dem Studium im Fach Saxophon Popularmusik Jazz.

OVT: Herr Plössnig, wie würden Sie Ihre Musikliebe generell erklären?
Benedikt Plössnig:
Meine musikalischen Wurzeln liegen eindeutig im volksmusikalischen Bereich. Es ist wichtig, dass man diese nie vergisst, und sozusagen ist Jazz ja wiederum auch die Volksmusik der Amerikaner. Ich liebe das Spielen ohne Noten, da man sich dabei mehr und intensiver mit sich und seinen- musikalischen -Gefühlen beschäftigen kann. Für mich ist dies beispielsweise perfekt umsetzbar bei „gschrems“.

Nebst Ihren Auftritten als Bühnenmusiker unterrichten Sie auch gerne?
Meine pädagogischen Tätigkeiten reichen mittlerweile schon über acht Jahre im Einzelunterricht hinaus. Und seit einigen Jahren spezialisiere ich mich nun auf Gruppenunterricht für Jugendliche und Erwachsene. Der stressfreie Umgang ein Ins-trument zu erlernen ist für viele Erwachsene die Motivation sich neuen Herausforderungen zu stellen. In Nußdorf-Debant lerne ich dabei Erwachsenen in rund zwei Stunden ein erstes Stück am Saxophon zu spielen – mit Garantie. Das Instrument wird zudem vor Ort gratis zu Verfügung gestellt. Halbjährlich findet übrigens stets ein Schnupperkurs statt, gemeinsam mit Musik Aktiv Spittal und Yamaha Österreich.

Dieses „Erwachsenen-Lernen“ macht jetzt auch in Wien Schule!
Ja, ich verfolge dieses Konzept seit Anfang Jänner nun auch in Wien, wo ich an der Universität für Musik und darstellende Kunst studiere. Am meis-ten freut es mich, dass es so viel Begeisterung für das Erlernen eines -Instrumentes gibt – ob bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen. Die Schüler, die ich unterrichte, sind aus allen sozialen Schichten und aus den verschiedensten Berufsgruppen.

Wien, Nußdorf-Debant – planen Sie auch etwas im Mölltal diesbezüglich?
Nein, im Mölltal ist vorerst kein Kurs geplant.

Worin sehen Sie jetzt den Unterschied Ihres Unterrichts?
Ein Vorteil gegenüber Musikschulen besteht darin, dass einer nicht unbedingt Prüfungen machen muss. Für besonders Motivierte besteht natürlich die Möglichkeit Prüfungen zu absolvieren. Nachdem ich ja auch in einer Musikschule in Niederösterreich unterrichte weiß ich das solche Prüfungen auch die Lust am Musizieren einschränken können gewisse brauchen aber auch ein Ziel – v. a. gut für Kinder. Amateure sollen allerdings selber entscheiden, welches Ziel sie verfolgen. Beispielsweise hat man früher auch in Gasthäusern gespielt/„gebradlt“ und keiner hat die Musik „beurteilt“. Die Musik diente zur Unterhaltung. An erster Stelle sollte meiner Meinung nach immer die Freude an der Musik und am Musizieren stehen.

Kann die Musik denn auch einen „therapeutischen“ Zweck erfüllen?
Musik dient als Ausgleich vom stressigen Berufsalltag. Man kann abschalten – v. a. beim Selbermusizieren, wobei der Fokus auf das Erlernen des -Instruments und am Musizieren mit dem Instrument und den Kollegen liegt – Restliches wird letztlich ausgeblendet. Und beim Gruppenunterricht kann man ebenfalls neue Leute kennen lernen.

Ganz ohne „Prüfung“ geht es schlussendlich dann doch nicht?
Nachdem Ziele aber doch wichtig sind, findet im Rahmen meines Unterrichts zweimal im Jahr eine sogenannte Vorspielstunde statt – natürlich nur für jene, die wirklich wollen. Beispielsweise durften wir heuer im Dezember auf dem Hauptplatz in -Lienz beim Adventmarkt spielen.

Abschließend gefragt, wie gefällt Ihnen der Oberkärntner Volltreffer?
Wenn ich von Wien heimkomme und am Küchentisch Platz nehme, liegt er meist schon zum Durchlesen bereit. Neben der Musikseite ist für mich auch noch der Anzeigenteil in erster Linie relevant! Dort habe ich schon öfters, vor allem Instrumente, gekauft und verkauft.


Sternzeichen: Waage

Beruf: Student, Musiker, „Sax for Beginners“-Kursleiter, Musikschullehrer

Lieblings-essen: Cordon Bleu vom Schwein aus kontrolliert biologischem Anbau

Lebensmotto: Nur wer die Melodie beherrscht, kann die Pausen spüren.

Martin Theronja Zedlacher (Lind/Drautal)

Der 53-jährige Martin Zedlacher beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit ganzheitlichen Heilmethoden. Nach seiner Einweihung zum Reikimeister hat er sich auf die geistige Wirbelsäulenaufrichtung spezialisiert. Bereits Jesus Christus hat in einer Synagoge eine Frau mit einer verkrümmten Wirbelsäule geistig aufgerichtet. Nachzulesen bei Lukas, Kapitel 13, Vers 10-13.

Dagmar Pucher (Mühldorf)

Die 49-jährige Dagmar Pucher braucht Gesang in ihrem Leben. Seit kurzem, nämlich seit 6. Jänner, ist die Mölltalerin nun auch Obfrau des Gemischten Chor Mühldorf. Der Chor, der heuer das 120-jährige Jubiläum feiert, ist am 5. April bei der Ostersonntag-Messe und am 11. April beim Jubiläums-Liederabend in Mühldorfer Kultursaal zu hören. Dagmar Pucher lebt mit ihrem Lebensgefährten in Mühldorf und hat einen Sohn.

Gerd Leitner (Dellach/Drau)

Der 38-jährige Gerd Leitner ist Bandleader der Gruppe „Carant“. Von 16. bis 19. April fährt er mit der Band und Busreisen Seiner für karitative Zwecke auf Musikreise ins istrische Umag mit. Zehn Tage später geht es dann mit der MS Magnifica auf Mittelmeer-Kreuzfahrt. Gerd Leitner hat einen 10-jährigen Sohn namens Florian und lebt in Dellach/Drau.

Margaretha Lexer (Liesing/Lesachtal)

Die 28-jährige Margaretha Lexer zählt zu den jüngsten Chorleiterinnen sowohl Kärntens wie auch Österreichs. Sie übt dieses Amt beim Kinder- und Jugendchorund beim Kirchenchor Liesing aus. Des Öfteren wird sie auch als Stimmbildnerin und für die Probenarbeit mit anderen Chören engagiert. Bereits im Volkschulalter erlernte sie in der MS Lesachtal das Spielen am Klavier, in der Hauptschulzeit folgte die Klarinette, danach Orgel-Unterricht und schließlich auch das IGP-Studium am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. Sie absolvierte in den Fächern Chorleitung, Klarinette und Orgel die Lehrbefähigungsprüfungen mit ausgezeichneten Erfolgen.

Ambros Unterkircher (Heiligenblut)

Der 79-jährige Ambros Unterkircher ist „nimmermüder“ Musiker der TK Heiligenblut. 2012 wurde er Weltmeister im Berglaufsport. Zudem war der Mölltaler 12 Jahre im Gemeindevorstand, ist seit 1964 Mitglied der FF und Mitarbeiter der Bergwacht – davon elf Jahre als Einsatzleiter. Ambros Unterkircher lebt mit seiner Familie in Heiligenblut.

Esther Müller-Semmelrock (Techendorf/Weißensee)

Die 42-jährige Esther Müller-Semmelrock hat sich dem ganzheitlichen Gedanken verschrieben. Seit zwei Jahren ist die Weißenseerin als dipl. Kinesiologin und Aura-Energetikerin tätig. Zudem ist sie Mitglied der „Akua-Lebensschule“, wo kommenden Herbst die zweite „Akua-Lebensschule“ startet. Esther Müller-Semmelrock lebt mit ihren zwei Kindern Philip und Sophie am Weißensee.

Hans Obernosterer (Birnbaum)

Der 52-jährige Hans Obernosterer ist ein kreativer Mensch. Im April 2014 hat sich der Lesachtaler mit Trachten und Hirschhornschmuck selbständig gemacht. In Sachen Holzkunst ist er mit seiner Laubsäge schon seit fünf Jahren tätig. Hans Obernosterer lebt mit Ehefrau Elisabeth, dem gemeinsamen Sohn Patrick und seiner Hanna in Kornat/Birnbaum.